Die Schmerztherapie

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Schmerzen während der Geburt zu erleichtern.

Ob ein Entspannungsbad, naturheilkundliche Methoden (z.B. Homöopathie, Akupunktur, Aromatherapie) oder schmerzstillende Medikamente sinnvoll sind, möchten wir zusammen mit Ihnen entscheiden. Wenn eine Frau sehr große Angst vor der Entbindung hat oder sich während der Wehen verkrampft, raten wir zu weiteren Betäubungsverfahren. 

LIVOPAN® / Lachgas

Bei LIVOPAN® atmet die Schwangere während der Wehe durch eine Maske eine 50/50-Lachgas-Sauerstoff-Mischung ein. Es lindert während der Wehe die Schmerzen. Frauen können auf diese Weise annähernd eine „natürliche Geburt“ mit weniger Schmerzen erleben. Ebenso wird dieses Verfahren gerne angewandt, wenn aus medizinischen Gründen keine Periduralanästhesie möglich ist oder wenn die Schwangere eine PDA ablehnt. 

Periduralanästhesie / PDA

Bei der PDA wird das Betäubungsmittel zwischen zwei Lendenwirbel in den Periduralraum injiziert. Der Vorteil dieser Methode: Der Schmerz wird gezielt im Beckenbereich weitgehenst ausgeschaltet und die Frau kann trotzdem aktiv am Geburtsgeschehen teilnehmen. Bei nachlassender Betäubung kann nachgespritzt werden. Eine PDA wird von Narkoseärzten gelegt und ist Tag und Nacht durchführbar.

Sollten Sie Rückenvorerkrankungen oder Bedenken gegenüber dieser Methode haben, können Sie einen Beratungstermin in der Anästhesie vereinbaren.

Telefon: 09421 / 710 1721

Spinalanästhesie

Die Spinalanästhesie ist eine rückenmarksnahe Betäubung und wird von Narkoseärzten gelegt. Dieses Verfahren wird ausschließlich bei Kaiserschnittentbindungen angewandt. Dies ist schonender für Mutter und Kind als eine Vollnarkose.

Informationen über dieses Verfahren erhalten Sie bei einem Beratungstermin in der Anästhesie.

Telefon: 09421 / 710 1721